Handball LIVE

ÖHB-CUP Männer (17:30): SK Keplinger-TRAUN vs. Die Falken St. Pölten

Bundesliga Frauen (19:30): SK Keplinger-TRAUN vs. Hypo NÖ II

Mitte März haben wir nach einem hochdramatischen Spiel, mit einem Sieg gegen die SG Linz/N. Heimat unseren Meistertitel in der mU12 finalisiert.

Unmittelbar danach fingen schon die Vorbereitungen, für die Staatsmeisterschaften 2017 der männlichen U12 in Ferlach, an. Wir trainierten 3x die Woche und die Burschen waren mit vollem Eifer dabei. Damit wir eine Qualitätssteigerung im Training erreichen konnten, wurde das Training der mU12 mit den Spielern der mU14 und mU16 zusammengelegt. Dies erwies sich als äußerst effektiv, da die mU12 so von Training zu Training gefordert wurde.

Auch in den Trainingsspielen gegen die mU16 und wU16 von SK Keplinger Traun und gegen den Vizemeister aus Linz, SG Linz/N. Heimat, wurden Leistungen und Ergebnisse gezeigt, die uns zeigten, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Am Freitag, den 26. Mai 2017 fuhren wir gegen 15.00 Uhr, mit ca. 50 Personen, in einem Bus der Firma Aichinger, Richtung Ferlach. Die Stimmung war super und die Jungs waren schon leicht gespannt auf das Erlebnis „Staatsmeisterschaften 2017“ in Ferlach. Dort angekommen quartierten wir uns in zwei Pensionen ein. Jeder war begeistert von den Unterkünften und der ländlichen Umgebung. Fast kam Urlaubsstimmung auf. Unser Ziel war, das Halbfinale zu erreichen. In der Vorrunde waren in unserer Gruppe, die Meister aus NÖ, SG Krems/Langenlois und aus Kärnten, der Veranstalter SC kelag Ferlach. Die Spiele wurden mit 2 x 20 Minuten angelegt.

Das Turnier im Detail:

Erstes Spiel gegen SG Krems/Langenlois:

Wir begannen unser Spiel sehr angespannt und konzentriert. Durch eine mannschaftlich sehr akzeptable Leistung, sowohl in der Deckung, als auch im Angriff, konnten wir bis zur 14. Minute mit einem Stand von 9:12 gut mithalten. Danach erzielten unsere Jungs nur mehr ein Tor und der Gegner aus Krems zog bis zur Pause, mit 10:18 davon. Die Jungs kämpften, aber es war einfach ein qualitativer Unterschied zu erkennen. In der zweiten Halbzeit wollten wir uns auf unsere Leistung in der Meisterschaft besinnen, aber wir waren es nicht gewohnt einem Rückstand nachzulaufen, geschweige denn, aufzuholen. Und somit fanden wir kein Rezept mehr und ab der 30. Minute wurde der ganze Kader eingewechselt und der Endstand von 18:39 viel naturgemäß recht hoch aus.

Wir hatten jetzt ein Spiel Pause und das Trainerteam Patrick Stolz, Helmut Oppermann und Kerstin Gruber hatten alle Hände voll zu tun, die Niederlage aus den Köpfen zu bekommen für das nächste und alles entscheidende Spiel gegen SC kelag Ferlach. Schon im Vorjahr spielten wir gegen Ferlach bei den Staatsmeisterschaften der mU11 in Wien und wir verloren mit Bomben und Granaten. Auch das war noch in den Köpfen der Spieler. ABER:

Zweites Spiel gegen SC kelag Ferlach:

Man muss beachten, dass wir schon ein Spiel in den Beinen und eine Niederlage in den Köpfen hatten. Jedoch der Gegner sein erstes Spiel als Heimfavorit gegen uns bestritt. Von Anfang an bemerkte man keinen Qualitätsunterschied, wie im Vorjahr. Die Jungs kämpften von der ersten Minute an. Wider Erwarten, auch mit einem großen Staunen aus den Rängen, konnten wir super mithalten. Der Pausenstand von 13:16 war überraschend und der Gegner wurde stark nervös. In der Pause war auf einmal Hoffnung aufgekommen, dass wir unser Ziel doch noch erreichen konnten. Bis zur 28. Minute und einem Stand von 20:24 konnten wir mithalten und die Jungs kämpften unverdrossen weiter. Doch dann kam unser „berühmtes“ Tief wieder und wir konnten keine Gegenwehr mehr leisten. Ab der 30. Minute wurde wieder der ganze Kader eingewechselt und somit kam es noch zu einem 25:37 für Ferlach.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass uns die Eltern akustisch tatkräftigst unterstützten und die Jungs vorantrieben. Leider haben wir unser Ziel nicht erreicht und dementsprechend war natürlich die Stimmung.

Ab jetzt ging es nur mehr darum die Jungs aufzubauen und vorzubereiten, auf das Platzierungspiel um Platz 5 am Sonntag gegen UHC Absam aus Tirol.

Drittes Spiel gegen UHC Absam:

Gegen Absam wollten sich die Jungs sportlich von ihrer besten Seite präsentieren. Keiner wusste, ob uns dies nach zwei Niederlagen gelingen würde. Aber von der ersten Minute an, konnten wir überzeugen. Der Halbzeitstand von 16:7 zeigte uns, dass wir unser Minimalziel, nicht Letzter zu werden, doch schaffen konnten. Auch in der zweiten Halbzeit, in der, der gesamte Kader eingesetzt wurde, waren wir die stärkere Mannschaft. Und somit konnten wir einen Sieg mit 29:15 erreichen.

Danach schauten wir uns noch das Finale an und bei der nachfolgenden Siegerehrung gab es doch noch eine Überraschung. Unser Spieler, Joachim Pelzeder, wurde ins All Star Team, als bester linker Rückraum gewählt.

Fazit des Turniers: Diese zwei Tage waren für uns sehr lehrreich, da wir erkannten, dass wir in Oberösterreich schon in der Jugend ein anderes Niveau haben als die anderen Bundesländer. Wir bemühten uns, wie gesagt, schon in der Vorbereitung, diesen Mangel zu kompensieren. Doch es gelang uns nicht über das gesamte Turnier, eine konstante Leistung zu bringen, wie wir es eigentlich in der Meisterschaft gewohnt waren. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Leistungssteigerung erreicht, die, die Gegner so nicht erwartet haben. Und mit den beiden späteren Finalisten in der Vorrunde, konnten wir über weite Strecken mithalten. Es gilt das Team noch mehr zusammen zu führen und zu formen. Auch, dass wir uns in der Meisterschaft auf alles vorbereiten, damit wir bei den nächstjährigen Staatsmeisterschaften, sofern wir Meister werden, wieder überraschen können.

Als letztes möchten wir uns alle beim Verein bedanken, dass es uns ermöglicht wird, zu solchen Events zu fahren. Denn nur so können wir über den Tellerrand schauen und uns weiterentwickeln. Auch den Eltern gehört ein großes Lob ausgesprochen, denn, zwei ganze Tage auf der Tribüne zu verbringen, bei Sonnenschein und fast 30 Grad, ist nicht selbstverständlich und verlangt auch viel Durchhaltevermögen ab.

Alle profitierten von diesem Wochenende und es wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

HO